Xiaomi Mi Band – Mein Eindruck

Momentan wird der Markt ja regelrecht überschwemmt von den so genannten Wearables. Nicht zuletzt durch Apples iWatch gab es in den letzten Wochen nochmal einen ordentlichen Schub.

Neben den Smartwatches gibt es aber auch eine ganze Reihe von einfacheren Fitnesstrackern. Diese kommen zumeist auch eine Zeit lang ohne Handy aus und der Akku hält deutlich länger als bei den Smartwatches. Mittlerweile unterstützen sogar die ersten Krankenkassen den Kauf eines Fitnesstrackers mit bis zu 50,- €.MI Band

Ein besonderer Fitnesstracker ist sicherlich das Mi Band von Xiaomi. Besonders vor allem durch den günstigen Preis. Ich habe meins vor ein paar Monaten noch direkt aus China importiert für günstige 17,- € inkl. versichertem Versand. Hat dann halt gut drei Wochen gedauert bis es kam. Mittlerweile gibt es das Band aber auch einfacher zu bekommen.

Das Mi Band ist aus Aluminium gefertigt und macht einen wertigen Eindruck. Auch das Armband aus weichem Kunststoff hat eine gute Qualität und was mir sehr wichtig ist, es riecht nicht nach Kunststoff. Bei manchen Importen aus Fernost kann man den Krebs ja förmlich riechen. Das Armband ist allerdings nichts für die etwas beleibteren unter uns. Ich würde meine Handgelenke als durchschnitt beschreiben und ich  muss es bereits im vorletzten Loch schließen. Bei etwas kräftigeren Armen könnte es da recht eng werden.

Knöpfe oder sonstige Bedienelemente sucht man am Mi Band vergebens.  Es hat drei kleine LED Lämpchen welche bei Bedarf das Erreichen des Tagesziels signalisieren oder in welchem Drittel des Ziels man sich derzeit befindet. (z.B. Tagesziel 3000 Schritte – 1 LED blinkt bis 1000 Schritte, 2 LEDs blinken bis 2000 Schritte, usw.)
Aufgeladen wird das Band über USB über einen im Lieferumfang enthaltenen Ladestecker. Eine Akkuladung hält bei mir im Schnitt über 40 Tage. Kein übler Wert.

Das Armband ist über eine App auf eurem Smartphone oder Tablet (Android, iOS und bei mir auch Blackberry) konfigurier- und steuerbar. Neben den klassischen Anzeigen von gelaufenen Schritten und Kilometern kann das Mi Band euch auch durch Vibration wecken oder Nachrichten und Anrufe signalisieren. Besonders interessant finde ich auch die Aufzeichnung der Schlafphasen. So kann ich am nächsten Morgen sehen, wann ich eine Tiefschlafphase hatte oder wann nicht. Selbst der nächtliche Gang aufs Örtchen wird so dokumentiert.

Eine eher unruhige Nacht
Eine eher unruhige Nacht

Die Genauigkeit der gelaufenen Schritte basiert einzig und allein auf einem simplen Schrittzähler, der auf Bewegung reagiert. Am Anfang war ich eher skeptisch, wie genau so etwas sein kann, Vergleiche mit einem GPS Gerät auf Wanderungen oder Spaziergängen ergaben jedoch eine erstaunliche Genauigkeit. Meistens betrug die Abweichung lediglich zwei bis vier Prozent.

Mittlerweile trage ich das Mi band wirklich rund um die Uhr. Nur zum Duschen nehme ich es ab, obwohl es dass auch aushalten würde, da es Wasserdicht ist.
Ich denke, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hier nicht zu toppen. Klar wäre eine Messung der Herzfrequenz schön und gerne würde ich auch die aktuelle Uhrzeit darauf ablesen können, aber für die bezahlten 17,- € und die dafür erbrachte Leistung wirklich sehr gut.

Wer Interesse hat findet das Band hier bei Amazon.

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