Krankenkasse zahlt euch bis zu 50,- € für euren Fitness Tracker

Zuschüsse von Krankenkassen sind eine tolle Sache. Viele arbeiten mit sogenannten Bonusheften, wo ich für bestimmte Ärztliche Untersuchungen oder z.B. die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio ein paar Punkte bekomme. Am Ende des Jahres werden alle gesammelten Punkte addiert und ich kann diese dann bei meiner Krankenkasse in eine Geldprämie umtauschen. So kommen je nachdem, was man alles gemacht hat schnell mal 50,- € bis 100,- € zusammen. Macht in meinen Augen auch Sinn, da ja beide Seiten etwas davon haben. Ich habe etwas für meine Gesundheit getan und werde deswegen vermutlich weniger Probleme mit beispielsweise Herz- Kreislauferkrankungen bekommen. Die Kasse muss für eben diese Probleme nicht bezahlen. MI Band

Vor ein paar Tagen wurde bekannt, dass die Krankenkasse AOK Nordost für bestimmte Versicherungstarife auch den Kauf eines Fitness Trackers bezuschusst. Mit  50% des Kaufpreises aber maximal 50,- €. Das Gerät muss dabei bestimmte Funktionen unterstützen wie z.B. die Herzfrequenz,  Höhenmeter, Geschwindigkeit, gelaufene Strecke und den Kalorienverbrauch.
Das können viele Fitness Tracker aber auch viele Smartwatches. Apples Watch unterstützt auch alle diese Funktionen und wird somit auch bezuschusst.

Bekannt wurde auch, dass andere Kassen ähnliche Zuschüsse planen. Wiederum haben einige diese Zuschüsse auch schon ausgeschlossen.

Wenn ich den Sinn, der hinter der Förderung zum Kauf von reinen Fitness Trackern ja noch irgendwie nachvollziehen kann, bin ich mir noch nicht sicher, was ich von der Förderung für die Smartwatches halten soll. Auf der einen Seite erfüllen sie natürlich die Kriterien und können auch als elektronische Fitnessmesser genutzt werden, auf der anderen Seite ist meiner Meinung nach ihr primäres Einsatzziel jedoch ein anderes.

Für mich ist eine Smartwatch eine Verlängerung und Erweiterung des Mobiltelefons. Ich muss für eine E-Mail das Smartphone nicht mehr von der Kommode oder aus der Hosentasche holen, weil ich direkt am Handgelenk sehen kann, wer da gerade schreibt. Ebenso kann ich vielerlei Sachen nun mit dem kleinen Helferlein erledigen und das spart mir dann eventuell sogar noch etwas Bewegung ein.

Um es überspitzt auszudrücken, weiß ich nicht, ob ich einem übergewichtigen, unsportlichen Smartwatchuser auch noch die Bewegung nehmen möchte, einen Blick auf sein Handy zu werfen, indem er es nun nicht mehr aus 5 Meter Entfernung holen muss.
Andererseits kommt er vielleicht ins Grübeln, wenn auch nach dem dritten Neustart der Uhr, die Anzeige des Ruhepuls immer noch bei 120 liegt… 🙂

Ob eure Krankenkasse bei den Zuschüssen dabei ist könnt ihr bei eurer jeweiligen Kasse erfragen. Ich denke aber nicht, dass die Kassen welche einen Bonus bei Fitness Trackern anbieten auf einmal eine Zuwanderungswelle erwartet.

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