Fenix LD41 im Test – Und plötzlich ging die Sonne auf

Als ich noch ein kleines Kind war, bescheinigten mir meine Eltern untern anderem, dass ich verrückt nach Taschenlampen war. Vielleicht hatten sie recht… 🙂

Als neues Testgerät habe ich euch heute die Fenix LD41, das Modell 2015 mit satten 960 Lumen gegönnt.Fenix LD41 (Modell 2015)

Das Gehäuse der Taschenlampe ist aus hart-anodisiertem Aluminium hergestellt und für eine Taschenlampe eher ungewöhnlich eckig. Dadurch liegt es allerdings sehr gut in der Hand und das rechteckige Ende der Lampe verhindert ein wegrollen. Außerdem kann man die Lampe darauf stellen und sie so auch als Raumbeleuchtung nutzen.
Die Verarbeitungsqualität ist spitze. Alles sauber entgratet und das Gewinde für den Lampenkopf sauber geschnitten und bereits eingefettet. Auch die LED sitzt genau mittig im Reflektor.

Das 2015er Modell der Fenix LD41 ist gegenüber den anderen LD41er Modellen der vergangenen Jahre nur in der Lichtleistung verändert worden. Verbaut wird eine Cree XM-L2 (U2) LED. Das Gehäuse wurde nur minimal verändert (bessere Leitung der Abwärme) und auch die Funktionen sind gleich geblieben.

An der hinteren Seite gibt es zwei Schalter, den einen zum Ein- und Ausschalten und den zweiten um durch die vier verschiedenen Leuchtmodi zu Schalten. Die LD41 merkt sich den letzten eingestellten Modus beim Ausschalten, so dass dieser beim nächsten Einschalten wieder aktiv ist. Die LED wird digital geregelt, so dass die Leuchtdauer konstant bleibt.

Die verschiedenen Modi und die Batterielebensdauer:

  • Turbo: max. 960 Lumen für maximal 1 Stunde (schaltet nach 25 Minuten automatisch in den „High“ Modus um (zum Schutz der Batterien). Lässt sich aber direkt wieder einschalten
  • High: 400 Lumen für maximal 2 Stunden 25 Minuten
  • Mid.: 150 Lumen für maximal 9 Stunden 30 Minuten
  • Low: 6 Lumen für maximal 200 Stunden

Außerdem gibt es noch den Stroboskop- und den SOS Modus.
Dank IPX8 ist die Lampe Wasserdicht bis zu einer Tiefe von zwei Meter für eine Dauer von 30 Minuten. Laut Hersteller übersteht sie problemlos Stürze aus bis zu einem Meter Höhe. Die Leuchtweite von 300 Metern kann ich bestätigen. Ich würde sogar gefühlt noch ein paar Meter draufgeben.

Die Taschenlampe hat einen Fest eingestellten Fokus. Dieser leuchtet allerdings das Umfeld meiner Meinung nach optimal aus. Man hat in der Mitte einen schönen, hellen Spot und an den Seiten eine gleichmäßige Ausleuchtung. So kann man ohne ständig am Fokus zu drehen gleichzeitig den Nah- und Fernbereich überblicken.

Ich habe mich bewusst für dieses Modell entschieden, da die Lampe mit vier Handelsüblichen AA Batterien oder auch Eneloop Akkus betrieben werden kann. Ich wollte keine Taschenlampe haben für die ich Spezial Akkus wie z.B. die 18650 Akkus brauche. Die AA Batterien bekomme ich an wirklich jeder Ecke für kleines Geld.

Die Kamera mit der das Video aufgenommen wurde ist nicht wirklich für Aufnahmen in der Dunkelheit gemacht. In Wirklichkeit sind der Weg und auch das Umfeld noch viel, viel besser sichtbar. Das Video startet mit der Fenix LD41 im Modus „Mid“ (sieht man auf dem Video nicht wirklich, man erkennt nur den leichten Schneefall, wenn man ganz genau hin sieht) und dann schalte ich durch bis hin zum Turbo Modus. Bereits im Modus „Mid“ hätte ich den Weg entlang gehen können ohne Gefahr zu laufen etwas nicht zu sehen. Auf den Bildern sieht man es etwas besser, aber noch lange nicht so gut, wie es in Wirklichkeit ausgeleuchtet war. Ich habe auch noch eine Fenix LD25. Schalte ich diese auf die höchste Stufe kann ich mit dem „Mid“ Modus der LD41 immer noch einen helleren Spot erzeugen.

Modus "Mid"
Modus „Mid“
Modus „High“
Der Turbo Modus
Der Turbo Modus

Ein idealer Wegbegleiter für Jäger, Wanderer, Geocacher und alle die eine Menge Licht brauchen. Wer etwas kleineres zum „immerdabeihaben“ sucht, der findet hier meinen Bericht zur Fenix E01.

Wer sich die wirklich gute Taschenlampe gönnen möchte, findet hier den Link zu Amazon.

2 Gedanken zu „Fenix LD41 im Test – Und plötzlich ging die Sonne auf

  1. Hallo und vielen Dank für den Test.
    Ich habe mir die Lampe auch gegönnt und bin wirklich restlos begeistert. Du hast recht, auf deinem Video und den Bildern kommt die Leistung nicht annähernd an die Wirklichkeit heran. Der halbe Wald ist ausgeleuchtet, wenn ich es benutze. Den Turbo Modus nehme ich nie, der ist viel zu hell.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.