Gardena Spindelmäher Comfort 400 C im Test

Die Rasenfläche welche ich mähen muss ist nicht besonders groß. Ich schätze insgesamt mal so 250 – 300 m². Bislang habe ich dafür immer einen Elektrorasenmäher benutzt. Das mähen damit war in Ordnung. Was mich aber immer tierisch genervt hat, war das aus dem Keller hochschleppen und das Kabel. Beim Mähen musst du aufpassen, dass du das Dingen nicht zersäbelst und für genau eine kleine Stelle des Gartens brauchtest du eine zusätzliche Kabeltrommel, weil die letzten paar Meter zu weit von der Steckdose entfernt sind.

Quelle: Amazon
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Das bedeutete Rasenmäher, Verlängerungskabel und Kabeltrommel aus dem Keller nach oben tragen und später wieder runter. Dabei stößt du natürlich auf den letzten Metern nochmal gegen ein Geländer oder eine Wand und das letzte bisschen Gras, was noch irgendwo im Mäher hing verteilt sich über den Fußboden… 🙂 Ich habe mich jedes Mal geärgert und dementsprechend ungern Rasen gemäht. Bis jetzt…
Gardena Spindelmäher Comfort 400 CEin Benzinrasenmäher hätte sich wegen der kleinen Fläche in meinen Augen nicht wirklich gelohnt und vom Gewicht her mochte ich den auch nicht wirklich immer aus dem Keller schleppen. Etwas leichtes ohne Kabel sollte also her, aber was?

Spindelmäher kannte ich eigentlich nur noch aus meiner Kindheit. Und die Erinnerungen daran waren eigentlich nicht wirklich gut.

Im Internet fand ich aber viele positive Berichte über den Gardena Spindelmäher Comfort 400 C. Kurzerhand habe ich beschlossen ihm eine Chance zu geben.

Der Mäher ist mit knapp 9,4 Kg (Herstellerangabe, ich habe ihn nicht nachgewogen) angenehm leicht zum Tragen. Die Schnittbreite beträgt 40 cm und das Ding ist wirklich sehr, sehr leise. Da sich die Messerwalze und die Untermesser nicht berühren hört man eigentlich nur die Kunststoffräder über den Rasen rollen bzw. die Übersetzung auf die Spindel und das Schneiden der Grashalme. Sofern das Gras nicht zu hoch ist, lässt sich das Gerät ohne Kraftaufwand über den Rasen schieben. Im Sommer mähe ich alle 6-10 Tage den Rasen und die Höhe meistert er ohne Probleme. Ich lasse den Rasenschnitt auch liegen und reche ihn nicht zusammen. Sofern man einmal längs und einmal quer mäht, ist das Zeug so klein, das es nach einem Tag schon so gut wie nicht mehr zu sehen ist. Wen das trotzdem stört, der muss halt mit der Harke ran oder einfach öfter mähen, damit der Rasenschnitt nicht so lang wird.

Alternativ bietet Gardena auch einen Fangkorb an, welchen ich allerdings nicht benutze.

Quelle: Amazon
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Die Schnitthöhe lässt sich von 12 – 42 mm verstellen. Ich benutze die 42 mm.

In der Zeit in der ich vorher den Elektromäher und die Kabel aus dem Keller hochgetragen habe, bin ich heute schon fast mit der Hälfte des Rasenmähens fertig… 🙂

Die Bedienungsanleitung für den Gardena Spindelmäher Comfort 400 C gibt es hier direkt bei Gardena als PDF.

Für alle die zukünftig auch von Hand mähen wollen, hier bekommt ihr den Mäher recht günstig.

Wer lieber weiterhin elektrisch Unterwegs ist, aber trotzdem kein lästiges Kabel hinter sich herziehen möchte, wird eventuell mit dem hier getesteten Akkumäher glücklich.

Jetzt mach das Rasenmähen sogar Spaß. 🙂

2 Gedanken zu „Gardena Spindelmäher Comfort 400 C im Test

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